Was zum Nachdenken
Hier habe ich einiges zusammengesammelt, was
ein wenig zum Nachdenken anregen soll.
"So, du möchtest mich also interviewen?" fragte Gott.
"Wenn Du Zeit hast" sagte ich.
Gott lächelte: "Meine Zeit ist die Ewigkeit. An welche Fragen denkst Du denn so?" fragte Gott.
"Was erstaunt dich am meisten bei den Menschen" fragte ich.
Gott antwortete: "Dass ihnen die Kindheit langweilig wird. Sie haben es eilig erwachsen zu werden und sehnen sich dann wieder danach Kinder zu sein.
Dass sie ihre Gesundheit verlieren um Geld zu verdienen, um dann Geld ausgeben zu müssen, damit sie ihre Gesundheit wieder erlangen.
Sie denken besorgt über die Zukunft nach und vergessen ganz die Gegenwart; und leben weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft.
Sie leben so, als würden sie nie sterben; und sterben so, als hätten sie nie gelebt.
Gott nahm meine Hand und wir waren für einen Moment still. Und dann fragte ich: "Was möchtest du als Vater/Mutter, dass deine Kinder in einigen Lebens-Lektionen lernen sollten?&"
"Sie sollten lernen, dass sie es nicht erzwingen können, dass jemand sie liebt. Alles was sie tun können ist, es zulassen geliebt zu werden.
Zu lernen, sich nicht mit anderen zu vergleichen.
Vergeben zu lernen, indem man vergeben übt.
Zu lernen, dass es nur Sekunden braucht um tiefe Wunden bei denen, die sie lieben, zu erzeugen und dass es Jahre dauern kann, diese wieder zu heilen.
Zu lernen, dass nicht der reich ist, der am meisten besitzt, sondern der, der am wenigsten braucht.
Zu lernen, dass es Menschen gibt, die dich von Herzen lieben,aber nicht wissen, wie sie ihre Gefühle ausdrücken sollen.
Zu lernen, dass zwei Menschen eine Sache betrachten können, und jeder sieht etwas ganz anderes.
Zu lernen, dass es nicht reicht einander zu vergeben, man muss sich auch selbst vergeben."
"Danke für deine Zeit" sagte ich demütig.
"Ist da noch etwas, was du deine Kinder wissen lassen möchtest?"
Gott lächelte und sagte: "Wisset nur, dass ich da bin, ewiglich!"
(aus der Powerpoint Präsentation Interview mit Gott.pps)
Angesichts der vielen Witze und Albernheiten, die zuhauf verschickt und auf vielen Homepages angeboten werden, ist dies ein wenig anders.
Ich erzähle folgende Anekdote:
Die Tochter des prominenten Amerikaners (Billy Graham) wurde in der "Early Show&" interviewt und - bezogen auf die Anschläge vom 11. September 2001 - gefragt: "Wie konnte Gott so etwas geschehen lassen?"
Anne Graham gab eine äußerst nachdenkenswerte Antwort. Sie sagte: "Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir; aber seit so vielen Jahren sagen wir, dass Gott aus unseren Schulen verschwinden soll, aus unserer Regierung verschwinden soll und aus unserem Leben verschwinden soll. Und ich glaube: Weil Gott ein Gentleman ist, hat er sich still und leise zurückgezogen. Wie können wir von Gott erwarten, dass er uns seinen Segen gibt und uns seinen Schutz gewährt, wenn wir von ihm verlangen, uns in Ruhe zu lassen?"
Angesichts der jüngsten Ereignisse Anschläge, Schießereien in Schulen, aktuell in Winnenden denke ich nach. Vielleicht fing alles an, als Madeleine Murray O'Hare vor Gericht zog und Klage einreichte. Sie wollte nicht, daß in den Schulen Gebete gesprochen werden. Und wir sagten OK.
Dann sagte jemand, dass man an Schulen nicht die Bibel lesen sollte. (Die Bibel sagt z. B.: Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst) Und wir sagten OK.
Dann sagte Dr. Benjamin Spock (ja, der heisst wirklich so!), dass Eltern ihre Kinder nicht strafen sollten, wenn sie sich schlecht benehmen, denn ihre kleinen Persönlichkeiten würden verformt und wir könnten damit ihrer Selbstachtung schaden (Dr. Spocks Sohn verübte übrigens Selbstmord). Wir meinten, ein Experte müßte doch wissen, wovon er redet. Und wir sagten OK.
Dann sagte jemand, dass Lehrer und Direktoren unsere Kinder besser nicht disziplinieren sollen, wenn sie sich schlecht benehmen. Die Schulbehörden beschlossen also, daß kein Schüler jemals angerührt werden darf, auch wenn er sich schlecht benimmt. Schließlich wollen doch keinen schlechte Ruf haben und auch nicht vor Gericht verklagt werden. (Dabei gibt es einen Riesenunterschied zwischen disziplinieren, berühren, schlagen, einen Klaps geben, demütigen, einen Fußtritt versetzen usw.) Und wir sagten OK.
Dann schlug jemand vor: "Unsere Töchter dürfen auch abtreiben, wenn sie das wollen, und sie brauchen es nicht mal ihren Eltern sagen." Und wir sagten OK.
Dann sagte ein weises Mitglied des Schuldirektoriums: "Da die Jungen ja Jungen sind und es sowieso tun, geben wir ihnen doch so viele Kondome, wie sie wollen, so dass sie so viel Spaß haben, wie sie wollen." Und ihre Eltern brauchen nicht zu wissen, dass sie Kondome in der Schule bekommen hätten. Und wir sagten OK.
Dann sagte einer der höchsten Vertreter unserer Gesellschaft, dass es doch unwichtig sei, was wir privat tun, solange wir unsere Jobs ordentlich machen. Und damit einverstanden sagten wir: "Es geht mich nichts an, was andere privat tun (seien es Regierende, Manager, Kirchenleute oder Nachbarn), solang ich nur meinen Job habe und die Wirtschaft floriert." Und wir sagten OK.
Dann sagte jemand: "Drucken wir doch Zeitschriften mit Fotos von nackten Frauen und nennen es gesunde, realistische Würdigung der Schönheit des Frauenkörpers." Und wir sagten OK.
Und dann hat jemand diese Würdigung noch einen kleinen Schritt ausgeweitet und Fotos von nackten Kindern veröffentlicht, und dann noch einen Schritt weiter wurden sie ins Internet gestellt. Dann kam die Unterhaltungsindustrie, die sagte: "Machen wir doch TV Shows und Filme mit Gewalt und unerlaubtem Sex, das fördert die Quoten. Machen wir Musik und Computerspiele, die zu Vergewaltigung, Drogen, Mord, Selbstmord und teuflischen Dingen ermuntert. Und geben wir unseren Kindern doch ihren eigenen TV ins Kinderzimmer, dann können sie ansehen, was sie wollen." Und wir sagten, es ist ja nur Unterhaltung, es hat ja keine schädliche Auswirkung, außerdem nimmt das ja sowieso niemand ernst, also macht ruhig weiter.
Und jetzt fragen wir uns, warum unsere Kinder kein Gewissen haben, warum sie nicht zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können, und weshalb es ihnen egal ist, Fremde zu töten, ihre Schulkameraden, und sich selbst.
Vielleicht hat es damit zu tun: "Wir ernten, was wir sähen."
Sonderbar, wie einfach Menschen Gott aus ihrem Leben verbannen und sich dann wundern, warum die Welt zur Hölle fährt.
Sonderbar, wie einfach wir glauben, was in den Zeitungen steht, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.
Sonderbar, wie einfach wir Witze über e-Mail versenden, die sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Aber wenn man beginnt, über Gottes Botschaft zu schreiben, überlegen die Meisten zweimal, ob sie diese e-Mail weiterleiten.
Sonderbar, wie rohe, vulgäre, geschmacklose und obszöne Artikel frei im Cyberspace herumschwirren, aber viele Leute sich schämen, in der Schule, auf der Arbeitsstätte oder in der Nachbarschaft über Gott zu diskutieren.
Ist hier jemand zum Lachen zumute?
Sonderbar, dass du den Link zu diesem Text nicht an viele auf deiner Adress-Liste weiterleiten wirst, weil du nicht sicher bist, was sie glauben, oder was sie über dich denken könnten, wenn du solche Nachrichten oder Links verschickst.
Du kannst diesen Text weiterleiten oder wegklicken, ganz wie du willst, keiner wird es erfahren. Aber sei nicht teilnahmslos, denk nach und entscheide dich.
(aus der Powerpoint Präsentation "Ernte was Du sähst.pps")
"Ich werde es bestimmt nicht wieder tun", versprach der Nachbar. "Ich nehme alles zurück, was ich über Dich erzählt habe".
Ich sah ihn ernst an. "Ich habe keinen Grund, Dir nicht zu verzeihen" erwiderte ich. "Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne."
"Ich bin gerne zu allem bereit." sagte der Nachbar zerknirscht.
Ich erhob mich, ging in mein Schlafzimmer und kam mit einem grossen Kopfkissen zurück. "Trage dieses Kissen in Dein Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht." sagte ich. "Dann schneidest Du ein Loch in das Kissen und kommst wieder zurück, indem Du unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links wirfst. Dies ist der Sühne erster Teil."
Mein Nachbar tat, wie ihm geheissen. Als er wieder vor mir stand und mir die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: "Und der zweite Teil meiner Buße?"
"Geh jetzt wieder den Weg zu Deinem Haus zurück und sammle alle Federn wieder ein."
Mein Nachbar stammelte verwirrt: "Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen?"
Ich nickte ernst: "Das wollte ich hören! Genau so ist es mit der üblen Nachrede, den Verleumdungen und dem Geschwätz. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?"
Drum: Rede nie schlecht über einen Nachbarn oder einen Freund, denn Deine Worte sind wie Federn die vom Wind fort getragen werden; Sie sind nie wieder einzufangen!
(aus der Powerpoint Präsentation "Die ueble nachrede.pps")
Es war gerade Weihnachten und am nächsten Tag brachte das Kind dem Vater ein Geschenk mit den Worten: "Das ist für dich!"
Der Vater war zuerst sehr verlegen, doch dann ärgerte er sich sehr, als er sah, dass nichts in der Schachtel war.
Er sprach in hartem Ton: "Weisst du denn nicht, dass wenn man schon ein Geschenk macht, auch etwas drin sein muss?"
Das Mädchen schaute ihn von unten mit Tränen in den Augen an und sprach: "Es ist etwas drin! Die Schachtel ist voll mit meinen Küssen für dich!"
Der Vater fühlt sich beschämt, geht in die Knie, umarmt sein Kind und bittet es um Verzeihung.
Von nun an bewahrte der Vater die Schachtel immer neben seinem Bett auf und immer, wenn es ihm mal nicht so gut ging oder er Mut brauchte, dann öffnete er die Schachtel und nahm einen Kuss heraus.
Jeder von uns hat eine Schachtel voller Liebe von seinen Kindern, Freunden, Verwandten, …
(aus der Powerpoint Präsentation "Das Geschenk.pps")
Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage: "Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder. Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?"
Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen stumm.
Der Vater fuhr fort: "Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Shay, das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und es liegt nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln."
Dann erzählte er die folgende Geschichte:
Shay und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen, in dem einige Jungen, die Shay kannte, Baseball spielten.
Shay fragte: "Glaubst du, sie lassen mich mitspielen?"
Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie Shay nicht in ihrer Mannschaft haben wollten, aber als Vater war mir auch Folgendes klar: Wenn mein Sohn mitspielen durfte, dann würde dies ihm ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner Behinderung von anderen akzeptiert zu werden.
Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragte, ohne allzu viel zu erwarten, ob Shay mitspielen könne. Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: "Wir haben schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen."
Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog sich mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an. Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu.
Die Jungen sahen, wie ich mich freute, weil mein Sohn mitspielen durfte.
Am Ende des achten Innings hatte Shays Team ein paar Runden gewonnen, lag aber immer noch um drei im Rückstand. Mitten im neunten Inning zog sich Shay den Handschuh an und spielte im rechten Feld mit. Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte.
Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam als Nächster an die Reihe. Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen und damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen?
Überraschenderweise bekam Shay den Schläger. Jeder wusste, dass ein Treffer so gut wie unmöglich war, denn Shay wusste nicht einmal, wie er den Schläger richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den Ball schlagen sollte.
Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment nicht gerade auf den Sieg aus zu sein schien, und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn wenigstens treffen konnte.
Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei. Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn und warf den Ball vorsichtig in Shays Richtung.
Als der Pitch hereinkam, hechtete Shay zum Ball und schlug ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher. Das Spiel wäre nun gleich zu Ende.
Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen können. Shay wäre dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet gewesen. Aber stattdessen warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten Basemans und außer Reichweite der anderen Spieler.
Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es: "Shay lauf los! Lauf los!"
Noch nie im Leben war Shay so weit gelaufen, aber er schaffte es bis First Base. Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte er die Grundlinie entlang. Alle schrien: "Lauf weiter, lauf weiter!"
Shay holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen.
Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte Feldspieler den Ball. Er war der kleinste Junge im Team, der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden. Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte verstanden, was der Pitcher vorhatte, und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch und weit über den Kopf des dritten Basemans.
Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis, während die Läufer vor ihm die Stationen bis nach Hause umrundeten.
Alle schrien nun: "Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter!"
Shay erreichte die dritte Basis, weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und ihn in die richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen hatte: "Lauf zur dritten!" "Shay, lauf zur dritten!"
Als Shay die dritte Basis geschafft hatte, waren alle Spieler beider Teams und die Zuschauer auf den Beinen und riefen: "Shay, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!"
Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte.
"An diesem Tag", so sagte der Vater, während ihm die Tränen übers Gesicht liefen, "brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe und Menschlichkeit in Shays Welt."
Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr.
Er starb im folgenden Winter und hatte nie vergessen, wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen Helden unter Tränen umarmte, als er nach Hause kam!
NUN NOCH EINE KLEINE FUßNOTE ZU DIESER GESCHICHTE:
Wir schicken alle Tausende von Witzen per E-Mail durch die Gegend, ohne darüber nachzudenken, aber wenn es darum geht, Nachrichten in Bezug auf Lebensentwürfe zu verschicken, dann zögern die meisten.
Das Derbe, Vulgäre und manchmal auch Obszöne passiert den Cyberspace problemlos, aber die öffentliche Diskussion über anständige Dinge wird in unseren Schulen und an unseren Arbeitsplätzen nur allzu oft unterdrückt.
Wenn du diesen Text vielleicht weiterleiten möchtest, dann kann es gut sein, dass du dein Adressbuch durchgehen und die Adressen von denjenigen herausfilterst, die möglicherweise nicht die "richtigen" Adressaten für diese Art von Nachricht sind.
Ich bin der Meinung, dass wir alle dazu beitragen können, die Welt zu verändern.
Wir alle haben tagtäglich Tausende von Möglichkeiten, die "natürliche Ordnung der Dinge" zu verwirklichen.
Viele scheinbar triviale zwischenmenschliche Kontakte stellen uns vor die Wahl: "Geben wir ein bisschen Liebe und Menschlichkeit weiter oder verpassen wir diese Chance und machen die Welt dadurch ein bisschen kälter?"
Ein weiser Mann sagte einmal, jede Gesellschaft sei danach zu beurteilen, wie sie ihre am wenigsten gesegneten Mitglieder behandelt.
(aus der Powerpoint Präsentation "Shay.pps")
Eine kleine Geschichte:
Mein Freund öffnete eine Schublade der Kommode seiner Frau und holte daraus ein kleines Paket hervor, das in Seide eingewickelt war: "Dies ist nicht einfach ein Paket, darin ist feine Wäsche."
Er betrachtete die Seide und die Spitze. "Dies habe ich ihr vor 8 oder 9 Jahren in New York gekauft, aber sie hat es nie getragen." Sie wollte es aufbewahren, für eine besondere Gelegenheit. Nun ja, ich glaube jetzt ist der Moment gekommen.
Er ging zum Bett und legte das Päckchen zu den anderen Sachen, die der Bestatter mitnehmen würde. Seine Frau war gestorben.
Er drehte sich zu mir um und sagte: "Hebe niemals etwas für einen besonderen Anlass auf. Jeder Tag, den du erlebst, ist besonders!"
Ich denke immer an seine Worte, sie haben mein Leben verändert.
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße den Blick in die Natur, ohne mich am Unkraut im Garten zu stören.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und arbeite weniger. Ich habe begriffen, dass das Leben aus einer Sammlung an Erfahrungen besteht, die man zu schätzen wissen sollte.
Außerdem schone ich nichts. Ich nehme die guten Kristall-gläser jeden Tag, und ziehe meine neue Jacke zum Einkaufen im Supermarkt an, wenn mir danach ist.
Ich hebe mein bestes Parfum nicht mehr für Festtage auf sondern trage es, wenn ich Lust habe.
Phrasen wie "irgendwann" und "eines Tages" werden aus meinem Vokabular verbannt. Wann immer es sich lohnt, will ich, was mir in den Sinn kommt, gleich sehen, hören und machen.
Ich weiß nicht, was die Frau meines Freundes getan hätte, hätte sie gewusst, dass sie morgen nicht mehr da ist (ein Morgen, das uns viel zu sehr egal ist).
Ich denke, sie hätte ihre Familie und enge Freunde angerufen. Vielleicht hätte sie sich bei alten Freunden für einen Streit entschuldigt, der lange her war.
Ich stelle mir gern vor, dass sie chinesisch essen gegangen wäre (zu ihrem Lieblings-Chinesen).
Es sind die ganz kleinen nie getanen Dinge, die mich ärgern würden, wenn ich wüsste, dass meine Stunden gezählt sind. Ich wäre traurig, gute Freunde nicht mehr getroffen zu haben, mit denen ich schon so lange Kontakt aufnehmen wollte (… irgendwann, eben).
Traurig, dass ich die Briefe nicht mehr geschrieben habe, die ich schreiben wollte, "irgendwann" eben.
Traurig, dass ich meinen Lieben nicht oft genug gesagt habe, dass ich sie liebe. Inzwischen verschiebe ich nichts mehr, bewahre nichts für eine besondere Gelegenheit auf, was ein Lächeln in unser Leben bringen könnte.
Dieses Tantra kommt aus dem Norden Indiens. Ob du abergläubisch bist oder nicht, nimm dir einige Minuten, um es zu lesen. Seine Botschaft ist gut für die Seele...
Es ist ein Totem Tantra, das Glück bringt.
(aus der Powerpoit Präsentation "Totem Tantra.pps")
Interview mit Gott
Ich träumte,dass ich ein Interview mit Gott hätte."So, du möchtest mich also interviewen?" fragte Gott.
"Wenn Du Zeit hast" sagte ich.
Gott lächelte: "Meine Zeit ist die Ewigkeit. An welche Fragen denkst Du denn so?" fragte Gott.
"Was erstaunt dich am meisten bei den Menschen" fragte ich.
Gott antwortete: "Dass ihnen die Kindheit langweilig wird. Sie haben es eilig erwachsen zu werden und sehnen sich dann wieder danach Kinder zu sein.
Dass sie ihre Gesundheit verlieren um Geld zu verdienen, um dann Geld ausgeben zu müssen, damit sie ihre Gesundheit wieder erlangen.
Sie denken besorgt über die Zukunft nach und vergessen ganz die Gegenwart; und leben weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft.
Sie leben so, als würden sie nie sterben; und sterben so, als hätten sie nie gelebt.
Gott nahm meine Hand und wir waren für einen Moment still. Und dann fragte ich: "Was möchtest du als Vater/Mutter, dass deine Kinder in einigen Lebens-Lektionen lernen sollten?&"
"Sie sollten lernen, dass sie es nicht erzwingen können, dass jemand sie liebt. Alles was sie tun können ist, es zulassen geliebt zu werden.
Zu lernen, sich nicht mit anderen zu vergleichen.
Vergeben zu lernen, indem man vergeben übt.
Zu lernen, dass es nur Sekunden braucht um tiefe Wunden bei denen, die sie lieben, zu erzeugen und dass es Jahre dauern kann, diese wieder zu heilen.
Zu lernen, dass nicht der reich ist, der am meisten besitzt, sondern der, der am wenigsten braucht.
Zu lernen, dass es Menschen gibt, die dich von Herzen lieben,aber nicht wissen, wie sie ihre Gefühle ausdrücken sollen.
Zu lernen, dass zwei Menschen eine Sache betrachten können, und jeder sieht etwas ganz anderes.
Zu lernen, dass es nicht reicht einander zu vergeben, man muss sich auch selbst vergeben."
"Danke für deine Zeit" sagte ich demütig.
"Ist da noch etwas, was du deine Kinder wissen lassen möchtest?"
Gott lächelte und sagte: "Wisset nur, dass ich da bin, ewiglich!"
(aus der Powerpoint Präsentation Interview mit Gott.pps)
Ernte was du sähst
Ein Schüler in Winnenden hielt ein Pappschild in die Kamera: "Gott, wo warst Du" (nach dem Amoklauf an der Albertville Realschule am 11.3.2009)Angesichts der vielen Witze und Albernheiten, die zuhauf verschickt und auf vielen Homepages angeboten werden, ist dies ein wenig anders.
Ich erzähle folgende Anekdote:
Die Tochter des prominenten Amerikaners (Billy Graham) wurde in der "Early Show&" interviewt und - bezogen auf die Anschläge vom 11. September 2001 - gefragt: "Wie konnte Gott so etwas geschehen lassen?"
Anne Graham gab eine äußerst nachdenkenswerte Antwort. Sie sagte: "Ich glaube, Gott ist zutiefst traurig darüber, genauso wie wir; aber seit so vielen Jahren sagen wir, dass Gott aus unseren Schulen verschwinden soll, aus unserer Regierung verschwinden soll und aus unserem Leben verschwinden soll. Und ich glaube: Weil Gott ein Gentleman ist, hat er sich still und leise zurückgezogen. Wie können wir von Gott erwarten, dass er uns seinen Segen gibt und uns seinen Schutz gewährt, wenn wir von ihm verlangen, uns in Ruhe zu lassen?"
Angesichts der jüngsten Ereignisse Anschläge, Schießereien in Schulen, aktuell in Winnenden denke ich nach. Vielleicht fing alles an, als Madeleine Murray O'Hare vor Gericht zog und Klage einreichte. Sie wollte nicht, daß in den Schulen Gebete gesprochen werden. Und wir sagten OK.
Dann sagte jemand, dass man an Schulen nicht die Bibel lesen sollte. (Die Bibel sagt z. B.: Du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst) Und wir sagten OK.
Dann sagte Dr. Benjamin Spock (ja, der heisst wirklich so!), dass Eltern ihre Kinder nicht strafen sollten, wenn sie sich schlecht benehmen, denn ihre kleinen Persönlichkeiten würden verformt und wir könnten damit ihrer Selbstachtung schaden (Dr. Spocks Sohn verübte übrigens Selbstmord). Wir meinten, ein Experte müßte doch wissen, wovon er redet. Und wir sagten OK.
Dann sagte jemand, dass Lehrer und Direktoren unsere Kinder besser nicht disziplinieren sollen, wenn sie sich schlecht benehmen. Die Schulbehörden beschlossen also, daß kein Schüler jemals angerührt werden darf, auch wenn er sich schlecht benimmt. Schließlich wollen doch keinen schlechte Ruf haben und auch nicht vor Gericht verklagt werden. (Dabei gibt es einen Riesenunterschied zwischen disziplinieren, berühren, schlagen, einen Klaps geben, demütigen, einen Fußtritt versetzen usw.) Und wir sagten OK.
Dann schlug jemand vor: "Unsere Töchter dürfen auch abtreiben, wenn sie das wollen, und sie brauchen es nicht mal ihren Eltern sagen." Und wir sagten OK.
Dann sagte ein weises Mitglied des Schuldirektoriums: "Da die Jungen ja Jungen sind und es sowieso tun, geben wir ihnen doch so viele Kondome, wie sie wollen, so dass sie so viel Spaß haben, wie sie wollen." Und ihre Eltern brauchen nicht zu wissen, dass sie Kondome in der Schule bekommen hätten. Und wir sagten OK.
Dann sagte einer der höchsten Vertreter unserer Gesellschaft, dass es doch unwichtig sei, was wir privat tun, solange wir unsere Jobs ordentlich machen. Und damit einverstanden sagten wir: "Es geht mich nichts an, was andere privat tun (seien es Regierende, Manager, Kirchenleute oder Nachbarn), solang ich nur meinen Job habe und die Wirtschaft floriert." Und wir sagten OK.
Dann sagte jemand: "Drucken wir doch Zeitschriften mit Fotos von nackten Frauen und nennen es gesunde, realistische Würdigung der Schönheit des Frauenkörpers." Und wir sagten OK.
Und dann hat jemand diese Würdigung noch einen kleinen Schritt ausgeweitet und Fotos von nackten Kindern veröffentlicht, und dann noch einen Schritt weiter wurden sie ins Internet gestellt. Dann kam die Unterhaltungsindustrie, die sagte: "Machen wir doch TV Shows und Filme mit Gewalt und unerlaubtem Sex, das fördert die Quoten. Machen wir Musik und Computerspiele, die zu Vergewaltigung, Drogen, Mord, Selbstmord und teuflischen Dingen ermuntert. Und geben wir unseren Kindern doch ihren eigenen TV ins Kinderzimmer, dann können sie ansehen, was sie wollen." Und wir sagten, es ist ja nur Unterhaltung, es hat ja keine schädliche Auswirkung, außerdem nimmt das ja sowieso niemand ernst, also macht ruhig weiter.
Und jetzt fragen wir uns, warum unsere Kinder kein Gewissen haben, warum sie nicht zwischen Richtig und Falsch unterscheiden können, und weshalb es ihnen egal ist, Fremde zu töten, ihre Schulkameraden, und sich selbst.
Vielleicht hat es damit zu tun: "Wir ernten, was wir sähen."
Sonderbar, wie einfach Menschen Gott aus ihrem Leben verbannen und sich dann wundern, warum die Welt zur Hölle fährt.
Sonderbar, wie einfach wir glauben, was in den Zeitungen steht, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.
Sonderbar, wie einfach wir Witze über e-Mail versenden, die sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Aber wenn man beginnt, über Gottes Botschaft zu schreiben, überlegen die Meisten zweimal, ob sie diese e-Mail weiterleiten.
Sonderbar, wie rohe, vulgäre, geschmacklose und obszöne Artikel frei im Cyberspace herumschwirren, aber viele Leute sich schämen, in der Schule, auf der Arbeitsstätte oder in der Nachbarschaft über Gott zu diskutieren.
Ist hier jemand zum Lachen zumute?
Sonderbar, dass du den Link zu diesem Text nicht an viele auf deiner Adress-Liste weiterleiten wirst, weil du nicht sicher bist, was sie glauben, oder was sie über dich denken könnten, wenn du solche Nachrichten oder Links verschickst.
Du kannst diesen Text weiterleiten oder wegklicken, ganz wie du willst, keiner wird es erfahren. Aber sei nicht teilnahmslos, denk nach und entscheide dich.
(aus der Powerpoint Präsentation "Ernte was Du sähst.pps")
Die üble Nachrede
Ein Nachbar hatte über mich schlecht geredet und die Gerüchte waren bis zu mir gekommen. Ich stellte ihn zur Rede."Ich werde es bestimmt nicht wieder tun", versprach der Nachbar. "Ich nehme alles zurück, was ich über Dich erzählt habe".
Ich sah ihn ernst an. "Ich habe keinen Grund, Dir nicht zu verzeihen" erwiderte ich. "Jedoch verlangt jede böse Tat ihre Sühne."
"Ich bin gerne zu allem bereit." sagte der Nachbar zerknirscht.
Ich erhob mich, ging in mein Schlafzimmer und kam mit einem grossen Kopfkissen zurück. "Trage dieses Kissen in Dein Haus, das hundert Schritte von meinem entfernt steht." sagte ich. "Dann schneidest Du ein Loch in das Kissen und kommst wieder zurück, indem Du unterwegs immer eine Feder nach rechts, eine Feder nach links wirfst. Dies ist der Sühne erster Teil."
Mein Nachbar tat, wie ihm geheissen. Als er wieder vor mir stand und mir die leere Kissenhülle überreichte, fragte er: "Und der zweite Teil meiner Buße?"
"Geh jetzt wieder den Weg zu Deinem Haus zurück und sammle alle Federn wieder ein."
Mein Nachbar stammelte verwirrt: "Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Ich streute sie wahllos aus, warf eine hierhin und eine dorthin. Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Wie könnte ich sie alle wieder einfangen?"
Ich nickte ernst: "Das wollte ich hören! Genau so ist es mit der üblen Nachrede, den Verleumdungen und dem Geschwätz. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wohin. Wie kann man sie also einfach wieder zurücknehmen?"
Drum: Rede nie schlecht über einen Nachbarn oder einen Freund, denn Deine Worte sind wie Federn die vom Wind fort getragen werden; Sie sind nie wieder einzufangen!
(aus der Powerpoint Präsentation "Die ueble nachrede.pps")
Das Geschenk
Die Geschichte beginnt vor langer Zeit, als ein Mann seine 5-jährige Tochter dafür bestraft, dass sie einen wertvollen Gegenstand verloren hat. Damals hatten sie nicht viel Geld.Es war gerade Weihnachten und am nächsten Tag brachte das Kind dem Vater ein Geschenk mit den Worten: "Das ist für dich!"
Der Vater war zuerst sehr verlegen, doch dann ärgerte er sich sehr, als er sah, dass nichts in der Schachtel war.
Er sprach in hartem Ton: "Weisst du denn nicht, dass wenn man schon ein Geschenk macht, auch etwas drin sein muss?"
Das Mädchen schaute ihn von unten mit Tränen in den Augen an und sprach: "Es ist etwas drin! Die Schachtel ist voll mit meinen Küssen für dich!"
Der Vater fühlt sich beschämt, geht in die Knie, umarmt sein Kind und bittet es um Verzeihung.
Von nun an bewahrte der Vater die Schachtel immer neben seinem Bett auf und immer, wenn es ihm mal nicht so gut ging oder er Mut brauchte, dann öffnete er die Schachtel und nahm einen Kuss heraus.
Jeder von uns hat eine Schachtel voller Liebe von seinen Kindern, Freunden, Verwandten, …
(aus der Powerpoint Präsentation "Das Geschenk.pps")
Shay
Bei einem Wohltätigkeitsessen zugunsten von Schülern mit Lernschwierigkeiten hielt der Vater eines der Kinder eine Rede, die so schnell keiner der Anwesenden vergessen wird.Nachdem er die Schule und ihre Mitarbeiter in höchsten Tönen gelobt hatte, stellte er folgende Frage: "Wenn keine störenden äußeren Einflüsse zum Tragen kommen, gerät alles, was die Natur anpackt, zur Perfektion. Aber mein Sohn Shay ist nicht so lernfähig wie andere Kinder. Er ist nicht in der Lage, die Dinge so zu verstehen wie andere Kinder. Wo ist die natürliche Ordnung der Dinge bei meinem Sohn?"
Das Publikum war angesichts dieser Frage vollkommen stumm.
Der Vater fuhr fort: "Ich bin der Meinung, wenn ein Kind so ist wie Shay, das geistig und körperlich behindert zur Welt kommt, dann entsteht die Möglichkeit, wahre menschliche Natur in die Tat umzusetzen, und es liegt nur daran, wie die Menschen dieses Kind behandeln."
Dann erzählte er die folgende Geschichte:
Shay und ich waren einmal an einem Park vorbeigekommen, in dem einige Jungen, die Shay kannte, Baseball spielten.
Shay fragte: "Glaubst du, sie lassen mich mitspielen?"
Ich wusste, dass die meisten der Jungen jemanden wie Shay nicht in ihrer Mannschaft haben wollten, aber als Vater war mir auch Folgendes klar: Wenn mein Sohn mitspielen durfte, dann würde dies ihm ein Dazugehörigkeitsgefühl geben, nach dem er sich so sehr sehnte, und auch die Zuversicht, trotz seiner Behinderung von anderen akzeptiert zu werden.
Ich ging also zu einem der Jungen auf dem Spielfeld und fragte, ohne allzu viel zu erwarten, ob Shay mitspielen könne. Der Junge schaute sich hilfesuchend um und sagte: "Wir haben schon sechs Runden verloren und das Spiel ist gerade beim achten Inning. Ich glaube schon, dass er mitspielen kann. Wir werden versuchen, ihn dann beim neunten Inning an den Schläger kommen zu lassen."
Shay kämpfte sich nach drüben zur Bank der Mannschaft und zog sich mit einem breiten Grinsen ein Trikot des Teams an. Ich schaute mit Tränen in den Augen und Wärme im Herzen zu.
Die Jungen sahen, wie ich mich freute, weil mein Sohn mitspielen durfte.
Am Ende des achten Innings hatte Shays Team ein paar Runden gewonnen, lag aber immer noch um drei im Rückstand. Mitten im neunten Inning zog sich Shay den Handschuh an und spielte im rechten Feld mit. Auch wenn keine Schläge in seine Richtung gelangten, war er doch begeistert, dass er mit dabei sein durfte, und grinste bis zu beiden Ohren, als ich ihm von der Tribüne aus zuwinkte.
Am Ende des neunten Innings holte Shays Mannschaft noch einen Punkt. In der jetzigen Ausgangslage war der nächste Run ein potenzieller Siegesrun, und Shay kam als Nächster an die Reihe. Würden sie in diesem Moment Shay den Schläger überlassen und damit die Chance, das Spiel zu gewinnen, aufs Spiel setzen?
Überraschenderweise bekam Shay den Schläger. Jeder wusste, dass ein Treffer so gut wie unmöglich war, denn Shay wusste nicht einmal, wie er den Schläger richtig halten sollte, geschweige denn, wie er den Ball schlagen sollte.
Als Shay allerdings an den Abschlagpunkt trat, merkte der Pitcher, dass die gegnerische Mannschaft in diesem Moment nicht gerade auf den Sieg aus zu sein schien, und warf den Ball so vorsichtig, dass Shay ihn wenigstens treffen konnte.
Beim ersten Pitch schwankte Shay etwas unbeholfen zur Seite und schlug vorbei. Der Pitcher ging wieder ein paar Schritte nach vorn und warf den Ball vorsichtig in Shays Richtung.
Als der Pitch hereinkam, hechtete Shay zum Ball und schlug ihn tief nach unten gezogen zurück zum Pitcher. Das Spiel wäre nun gleich zu Ende.
Der Pitcher nahm den tiefen Ball auf und hätte ihn ohne Anstrengung zum ersten Baseman werfen können. Shay wäre dann rausgeflogen, und das Spiel wäre beendet gewesen. Aber stattdessen warf der Pitcher den Ball über den Kopf des ersten Basemans und außer Reichweite der anderen Spieler.
Von der Tribüne und von beiden Teams schallte es: "Shay lauf los! Lauf los!"
Noch nie im Leben war Shay so weit gelaufen, aber er schaffte es bis First Base. Mit weit aufgerissenen Augen und etwas verwundert hetzte er die Grundlinie entlang. Alle schrien: "Lauf weiter, lauf weiter!"
Shay holte tief Atem und lief unbeholfen, aber voller Stolz weiter, um ans Ziel zu gelangen.
Als Shay um die Ecke zur zweiten Basis bog, hatte der rechte Feldspieler den Ball. Er war der kleinste Junge im Team, der jetzt seine erste Chance hatte, zum Held seines Teams zu werden. Er hätte den Ball dem zweiten Baseman zuwerfen können, aber er hatte verstanden, was der Pitcher vorhatte, und so warf er den Ball absichtlich ganz hoch und weit über den Kopf des dritten Basemans.
Also rannte Shay wie im Delirium zur dritten Basis, während die Läufer vor ihm die Stationen bis nach Hause umrundeten.
Alle schrien nun: "Shay, Shay, Shay, lauf weiter, lauf weiter!"
Shay erreichte die dritte Basis, weil der gegnerische Shortstop ihm zur Hilfe gelaufen kam und ihn in die richtige Richtung der dritten Basis gedreht und gerufen hatte: "Lauf zur dritten!" "Shay, lauf zur dritten!"
Als Shay die dritte Basis geschafft hatte, waren alle Spieler beider Teams und die Zuschauer auf den Beinen und riefen: "Shay, lauf nach Hause! Lauf nach Hause!"
Shay lief nach Hause, trat auf die Platte und wurde als Held des Tages gefeiert, der den Grand Slam erreicht und den Sieg für seine Mannschaft davongetragen hatte.
"An diesem Tag", so sagte der Vater, während ihm die Tränen übers Gesicht liefen, "brachten die Spieler von beiden Mannschaften ein Stück wahrer Liebe und Menschlichkeit in Shays Welt."
Shay erlebte keinen weiteren Sommer mehr.
Er starb im folgenden Winter und hatte nie vergessen, wie es war, ein Held zu sein und mich so glücklich gemacht zu haben und zu sehen, wie die Mutter ihren kleinen Helden unter Tränen umarmte, als er nach Hause kam!
NUN NOCH EINE KLEINE FUßNOTE ZU DIESER GESCHICHTE:
Wir schicken alle Tausende von Witzen per E-Mail durch die Gegend, ohne darüber nachzudenken, aber wenn es darum geht, Nachrichten in Bezug auf Lebensentwürfe zu verschicken, dann zögern die meisten.
Das Derbe, Vulgäre und manchmal auch Obszöne passiert den Cyberspace problemlos, aber die öffentliche Diskussion über anständige Dinge wird in unseren Schulen und an unseren Arbeitsplätzen nur allzu oft unterdrückt.
Wenn du diesen Text vielleicht weiterleiten möchtest, dann kann es gut sein, dass du dein Adressbuch durchgehen und die Adressen von denjenigen herausfilterst, die möglicherweise nicht die "richtigen" Adressaten für diese Art von Nachricht sind.
Ich bin der Meinung, dass wir alle dazu beitragen können, die Welt zu verändern.
Wir alle haben tagtäglich Tausende von Möglichkeiten, die "natürliche Ordnung der Dinge" zu verwirklichen.
Viele scheinbar triviale zwischenmenschliche Kontakte stellen uns vor die Wahl: "Geben wir ein bisschen Liebe und Menschlichkeit weiter oder verpassen wir diese Chance und machen die Welt dadurch ein bisschen kälter?"
Ein weiser Mann sagte einmal, jede Gesellschaft sei danach zu beurteilen, wie sie ihre am wenigsten gesegneten Mitglieder behandelt.
(aus der Powerpoint Präsentation "Shay.pps")
Kleines Tantra
Dies zu lesen kostet nichts - es kostet auch nichts, es auszuprobieren !!!Eine kleine Geschichte:
Mein Freund öffnete eine Schublade der Kommode seiner Frau und holte daraus ein kleines Paket hervor, das in Seide eingewickelt war: "Dies ist nicht einfach ein Paket, darin ist feine Wäsche."
Er betrachtete die Seide und die Spitze. "Dies habe ich ihr vor 8 oder 9 Jahren in New York gekauft, aber sie hat es nie getragen." Sie wollte es aufbewahren, für eine besondere Gelegenheit. Nun ja, ich glaube jetzt ist der Moment gekommen.
Er ging zum Bett und legte das Päckchen zu den anderen Sachen, die der Bestatter mitnehmen würde. Seine Frau war gestorben.
Er drehte sich zu mir um und sagte: "Hebe niemals etwas für einen besonderen Anlass auf. Jeder Tag, den du erlebst, ist besonders!"
Ich denke immer an seine Worte, sie haben mein Leben verändert.
Heute lese ich viel mehr als früher und putze weniger. Ich setze mich auf meine Terrasse und genieße den Blick in die Natur, ohne mich am Unkraut im Garten zu stören.
Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden und arbeite weniger. Ich habe begriffen, dass das Leben aus einer Sammlung an Erfahrungen besteht, die man zu schätzen wissen sollte.
Außerdem schone ich nichts. Ich nehme die guten Kristall-gläser jeden Tag, und ziehe meine neue Jacke zum Einkaufen im Supermarkt an, wenn mir danach ist.
Ich hebe mein bestes Parfum nicht mehr für Festtage auf sondern trage es, wenn ich Lust habe.
Phrasen wie "irgendwann" und "eines Tages" werden aus meinem Vokabular verbannt. Wann immer es sich lohnt, will ich, was mir in den Sinn kommt, gleich sehen, hören und machen.
Ich weiß nicht, was die Frau meines Freundes getan hätte, hätte sie gewusst, dass sie morgen nicht mehr da ist (ein Morgen, das uns viel zu sehr egal ist).
Ich denke, sie hätte ihre Familie und enge Freunde angerufen. Vielleicht hätte sie sich bei alten Freunden für einen Streit entschuldigt, der lange her war.
Ich stelle mir gern vor, dass sie chinesisch essen gegangen wäre (zu ihrem Lieblings-Chinesen).
Es sind die ganz kleinen nie getanen Dinge, die mich ärgern würden, wenn ich wüsste, dass meine Stunden gezählt sind. Ich wäre traurig, gute Freunde nicht mehr getroffen zu haben, mit denen ich schon so lange Kontakt aufnehmen wollte (… irgendwann, eben).
Traurig, dass ich die Briefe nicht mehr geschrieben habe, die ich schreiben wollte, "irgendwann" eben.
Traurig, dass ich meinen Lieben nicht oft genug gesagt habe, dass ich sie liebe. Inzwischen verschiebe ich nichts mehr, bewahre nichts für eine besondere Gelegenheit auf, was ein Lächeln in unser Leben bringen könnte.
Dieses Tantra kommt aus dem Norden Indiens. Ob du abergläubisch bist oder nicht, nimm dir einige Minuten, um es zu lesen. Seine Botschaft ist gut für die Seele...
Es ist ein Totem Tantra, das Glück bringt.
(aus der Powerpoit Präsentation "Totem Tantra.pps")